Mikrostrabismus

Mit Mikrostrabismus bezeichnet man eine Schielform, die für einen selber oder die Eltern betroffener Kinder fast nicht sichtbar ist. Kennzeichnend ist ein geringgradiges Schielen, meist nach innen, mit einem Winkel von nur 0.5° bis 5°. In den meisten Fällen geht dieses kleinwinkelige Schielen mit einer höhergradigen Schwachsichtigkeit einher. Vordringliches Ziel der Behandlung ist es, die einseitige Schwachsichtigkeit nach allfällig erforderlicher zusätzlicher Brillenkorrektur mittels einer so genannten Okklusionstherapie zu beheben. Hierbei wird das nicht schielende Auge täglich stundenweise, in der Regel über einen längeren Zeitraum mittels eines Okklusionspflasters abgeklebt, um die Sehschärfe am schlechter sehenden schielenden Auge zu verbessern.

© Rolf Abraham
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