Lähmungsschielen

Das so genannte Lähmungsschielen bezeichnet eine Augenfehlstellung aufgrund eines Hirnnervenausfalls. Das Schielen ist hier die Folge einer Augenmuskellähmung und meist ein akutes Ereignis. Die meisten Patienten nehmen unmittelbar Doppelbilder wahr, in einzelnen Fällen kann aber auch eine Phase vorangehen, die sich alleinig durch Kopfschmerzen wie beim versteckten Schielen bemerkbar macht. Oder auch durch eine zwanghafte Kopffehlhaltung, die zum Ausgleich der durch die Augenmuskellähmung hervorgerufenen Schielstellung eingenommen wird.

Kennzeichen des Lähmungsschielens ist immer die Zunahme des Schielwinkels mit entsprechender Zunahme des Doppelbildabstandes bei Blick in Richtung des gelähmten Augenmuskels.

© Rolf Abraham
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