Frühkindliches Schielsyndrom

Das frühkindliche Schielsyndrom ist eine Schielform, die in aller Regel schon in den ersten Lebensmonaten auftritt. Meist wird ein extremes Schielen nach innen, also zur Nase hin beobachtet, was die Eltern meist umgehend zum Augenarzt führt.

Das Schielen ist oft streng einseitig, kann aber auch wechselseitig auftreten, was für die Sehschärfenentwicklung beider Augen meist günstiger ist. Im Falle eines streng einseitigen Schielens besteht sofortiger Handlungsbedarf, um eine Schwachsichtigkeit des schielenden Auges zu verhindern.

Das Schielsyndrom ist dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich häufig auch noch eine vertikale Abweichung des rechten oder linken Auges, besonders nach oben beobachtet wird. Darüber hinaus findet sich häufig eine höhergradige Weitsichtigkeit oder auch eine ebenfalls korrekturbedürftige Hornhautverkrümmung.

© Rolf Abraham
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