Worum es geht

… auf kleinstem Raum finden sich im menschlichen Auge zahlreiche anatomische Teilgewebe, die völlig unabhängig voneinander oder auch in Kombination Funktionsstörungen entwickeln können. Die Folgen sind verschiedenartigste Krankheitsbilder, die von schmerzhaften Entzündungszuständen bis zu visuellen Wahrnehmungsstörungen reichen.

Die Besonderheit der Augenheilkunde besteht unter anderem darin, dass aufgrund der exponierten Lage des Auges und der Transparenz der optischen Medien nahezu alle Strukturen des Auges vorwiegend mit optischen Untersuchungsmethoden analysiert werden können.

Darüberhinaus bieten angiografische, elektrophysiologische und neuroradiologische Untersuchungsmethoden Gelegenheit, Krankheitsbilder zu erkennen, die mit den mikroskopischen Untersuchungsmethoden allein nicht erfasst werden können.

© Rolf Abraham