Trockenes Auge

Mit »Trockenem Auge« bezeichnet man ein Augenleiden, bei dem es aufgrund einer mangelhaften Produktion oder Zusammensetzung von Tränenflüssigkeit zu einer Irritation der Augenoberfläche kommt. Hierbei entstehen bei der Mehrheit der Patienten lästige Symptome wie Trockenheitsgefühl, Fremdkörpergefühl, Rötung der Augen, aber auch schwankende Sehschärfe, die sich nach einem Lidschlag wieder bessert. Paradoxerweise gehört aber auch ein lästiges Überlaufen der Augen zu den Symptomen, was von den Patienten insbesondere in der kalten Jahreszeit beobachtet wird. Dies erklärt sich aus einem durch die Trockenheit bedingten Reizzustand, welcher ähnlich wie der beim Zwiebelschälen zu einer qualitativ minderwertigen Überwässerung der Augen führt. Für eine normale Befeuchtung sind aber insbesondere auch ein ausgewogener Eiweiss- und Fettgehalt der Tränenflüssigkeit von Bedeutung, weil nur hierdurch die Haftung des Tränenfilms auf der Hornhaut und auch ein Schutz vor Verdunstung gewährleistet wird.

© Jochem Hendricks
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