Augenhöhlenerkrankungen

Die Augenhöhle, auch Orbita genannt, ist gekennzeichnet durch eine komplizierte Anatomie. Auf sehr engem Raum findet sich eingebettet in einen Fettkörper das Auge. Augenstellung und -beweglichkeit werden über sechs in der Augenhöhle befindliche Augenmuskeln gewährleistet. Auch der äusserst sensible Sehnerv, der das Auge mit dem Gehirn verbindet, verläuft durch die Orbita. Darüber hinaus finden sich hier Blutgefässe und Nerven, die für die Blutversorgung und neurologische Kontrolle von Beweglichkeit, Sensibilität und Stoffwechsel verantwortlich sind. Krankhafte Prozesse der Augenhöhle können sich deshalb sehr vielfältig äussern: häufig ist ein erstes Zeichen eine Lidfehlstellung, dann ein Hervortreten der Augen, darüber hinaus Störungen der Augenbeweglichkeit mit Doppelbildern und nicht zuletzt natürlich Einschränkungen des Sehvermögens oder auch Schmerzen. Diagnostik und Therapie erfordert immer eine enge Zusammenarbeit verschiedener Fachdisziplinen: der Augenheilkunde, der Radiologie sowie Neurochirurgie und Gesichtschirurgie.

Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie hier

© Hirslanden