Netzhaut

Die Netzhaut des Auges trägt die lichtempfindlichen Sinneszellen, auch Photorezeptoren genannt und ist ein dünnes, schichtartiges, überaus empfindliches Gewebe auf der Innenseite des Auges. Sie ist gewissermaßen der Ort, an dem vergleichbar dem Chip in einer Digital-Kamera das sichtbare Licht in informative Nervenimpulse umgewandelt wird. So kann die optisch auf der Netzhaut des Auges abgebildete Umwelt zur visuellen »inneren« Wahrnehmung werden.

Schlüsselfunktion haben dabei die Photorezeptoren, die auf ganz verschiedene Weise erkranken können und abhängig von Ursache und Ausmass ganz verschiedenartige Sehstörungen zur Folge haben. Dies sind in erster Linie Sehschärfeneinbußen, die bis zur Erblindung reichen können, außerdem Störungen des Farbsinnes und oft auch Einschränkungen des Gesichtsfeldsinnes sowie des Dämmerungssehens.

© Rolf Abraham
Erste Seite Vorherige Seite Seite 1 von 7 Seiten Nächste Seite Letzte Seite