Glaskörper

Der Glaskörper ist ein gelatinöses Gewebe, welches den grössten Teil des Augeninneren ausfüllt. Er besteht aus einem Eiweissgerüst, welches eine extrem hohe Wasserbindungsfähigkeit besitzt, so dass 99% des Glaskörpers aus Wasser besteht. Dies gewährleistet normalerweise seine hohe optische Transparenz. Krankhafte Veränderungen des Glaskörpers kommen entweder eigenständig oder in Verbindung mit Erkrankungen angrenzender Gewebe wie beispielsweise der Netzhaut oder der Aderhaut vor. Bei Veränderungen des Glaskörpers werden von PatientInnen aufgrund einer im Laufe des Lebens zunehmenden Inhomogenität des Glaskörpers häufig so genannte «Mouches volantes» (fliegende Mücken) wahrgenommen.

© Rolf Abraham
Erste Seite Vorherige Seite Seite 1 von 2 Seiten Nächste Seite Letzte Seite